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Nena Airoldi, deren Vater einer Luganer Patrizierfamilie entstammt, ist am 6. März 1930 in Mailand geboren.  

Nachdem sie 1948 das Gymnasium an der Deutschen Schule in Mailand beendet hatte, besuchte sie bis 1950 Kurse an der Schule für bildende Kunst.  

Von 1951 bis 1952 lässt sie sich in Paris für einen Studienaufenthalt nieder. Sie schreibt sich in den Zeichenkurs der Académie de la Grande Chaumière ein und beginnt gleichzeitig Kontakte zu Künstlern und Glaskunstmeistern zu pflegen.

Nach ihrer Rückkehr nach Mailand arbeitet sie für ein Jahr in der Werkstätte eines Glaskunstmeisters.  

1954 schreibt sie sich an der Kunstakademie Brera ein, wo sie für ein Jahr Schülerin von Francesco Messina und danach von Luciano Minguzzi wird. Im Jahr 1959 erwirbt sie den Abschluss.      

1960 begegnet sie dem Architekten Enrico Ciuti. Zwischen beiden entsteht eine enge persönliche und künstlerische Beziehung, die ein ganzes Leben andauern wird.

Zwischen 1960 und 1968 gestaltet Nena Airoldi fast ausschliesslich Skulpturen für öffentliche und private Gebäude; zwischen 1964 und 1966 unterbricht sie jedoch die Skulpturenarbeit, um neue Darstellungsformen zu finden und mit anderen Materialien zu arbeiten.

1968 realisiert sie eine grosse Glaswand im Palazzo Campari von Mailand.

Ihre erste Einzelaustellung findet 1969 in Renato Cardazzos Galleria del Naviglio in Mailand statt. Ferner nimmt sie 1970 an einer Sammelausstellung der Galleria Permanente in Mailand teil.

Die zweite Einzelausstellung findet 1971 in Helen Suttons Galleria Studio La Città in Verona statt.

Im Jahr 1976 zieht sie mit ihrem Ehemann Enrico Ciuti nach Agra im Kanton Tessin (Schweiz), wo sie ihre künstlerische Arbeit mit der Realisierung von Skulpturen, Collagen und Schmuck fortsetzt.

1997 zieht sie nach Agno und eröffnet ein Atelier in Bioggio.

Sie stirbt am 12. Juli 2003 in Lugano, während im Museo Plebano in Agno gerade eine Einzelausstellung ihrer Werke stattfindet.

Nena Airoldis Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in der Schweiz und in Italien vertreten.

Einige ihrer Werke gehören der Schweizerischen Eidgenossenschaft, dem Staat des Kantons Tessin, der Stadt Lugano, der Stadt Chiasso, der Società Ticinese di Belle Arti, zahlreichen Museen, wie zum Beispiel dem Museum von Aarau, und verschiedenen Bankinstituten.

Werke Nena Airoldis sind in öffentlichen Räumen des Kantons Tessin ausgestellt: in der Stadt Lugano, auf dem Gelände der Universität der italienischen Schweiz, auf dem Künstlerweg in Brè oberhalb von Lugano, im Ospedale San Giovanni in Bellinzona und im Ospedale Beata Vergine in Mendrisio.
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© nena-airoldi.ch
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